5 Methoden für eine erfolgreiche Werkstatt
Die Kfz-Branche in Österreich erwirtschaftet jährlich rund 30 Mrd. Euro und beschäftigt etwa 80.000 Menschen. Die Zukunftsprognosen für die Sparte sind trotzdem nicht durchgehend rosig: Der Wartungs- und Reparaturbedarf moderner Fahrzeuge sinkt stetig, weil Serviceintervalle länger und die Fahrzeuge selbst zuverlässiger geworden sind.
Wer unter diesen Bedingungen einen erfolgreichen Betrieb führen will, kommt um sorgfältige Planung nicht herum. Fünf Faktoren solltest du als Unternehmer dabei nie aus dem Blick verlieren.
1. Biete guten Service
Guter Service ist die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Unternehmen. Kunden wollen freundlich empfangen und sorgfältig beraten werden – das klingt banal, entscheidet aber in der Praxis darüber, ob jemand wiederkommt oder zur Konkurrenz wechselt.
2. Sorge für gute und motivierte Mitarbeiter
Mit den Mitarbeitern steht und fällt dein Unternehmen. Das gilt besonders für Werkstätten. Für jeden einzelnen Mechaniker ist es notwendig, dass er über den aktuellen technischen Standard Bescheid weiß. Mit Wissen allein ist es aber nicht getan: Deine Mitarbeiter sollen auch gesundheitlich in Topform sein. Als Werkstättenbetreiber musst du dafür Sicherheitsvorschriften und Ergonomie am Arbeitsplatz mitdenken.
Schaffe einen coolen Arbeitsplatz
Sorge dafür, dass deine Mechaniker gut und gerne bei dir arbeiten – durch moderne Ausstattung, flexible Arbeitszeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten oder andere attraktive Benefits.
3. Plane realistische Unternehmensziele
Ein guter Plan ist für jede Unternehmung wichtig. Auch du als Betreiber einer Werkstatt solltest dein Wirtschaftsjahr nicht dem Zufall überlassen. Für einen vernünftigen Plan brauchst du erreichbare Ziele, die du in definierten Zeitabständen überprüfst. Das heißt: Die Ziele müssen konkret formuliert und schriftlich festgehalten werden.
4. Schreibe Rechnungen und treibe offene Forderungen ein
Die Überschrift ist ein bisschen hart formuliert. Aber das Ausstellen der Rechnungen und die Kontrolle, ob das Geld auch eingetroffen ist, gehört zu den wichtigsten Abläufen in einem Unternehmen.
5. Keine Angst vor unkonventionellen Entscheidungen
Manchmal musst du unpopuläre Entscheidungen treffen. Als Chef brauchst du die Härte, dich in schwierigen Situationen von etwas oder jemandem zu trennen. Fehlt diese Härte, schwelen Probleme oft jahrelang unter der Oberfläche und bremsen den Erfolg des Betriebs – etwa wenn du dich aus falscher Rücksicht nicht von unzuverlässigen Lieferanten trennst, nur weil es ein befreundetes Unternehmen ist.
Handle verantwortungsvoll und sorge für Klarheit. Du bist der Boss – handle auch so.