5 Tipps für eine bessere Kundenbindung

5 Tipps für bessere Kundenbindung

Warum ist Kundenbindung für deine Werkstatt wichtig?

Einen Kunden in die Werkstatt zu bekommen kostet – auch wenn sich das nicht direkt auf einen einzelnen Kunden umrechnen lässt. Meist ist einem gar nicht bewusst, was alles notwendig ist, damit ein Kunde zum ersten Mal in die Werkstatt kommt.

Auch Werkstätten, die neue Kunden nur über Empfehlungen und Mundpropaganda bekommen, investieren indirekt Zeit und Geld – durch ordentlichen Service, ab und zu eine kostenlose Reparatur oder den Verzicht auf den Aufschlag bei einem Teil.

Werbung lockt zusätzlich Neukunden an:

  • Werbematerial (Flyer, Visitenkarten, Briefpapier …)
  • Social Media (Instagram, Facebook, X …)
  • Sponsoring von Vereinen & Veranstaltungen
  • Anzeigen in Zeitungen
  • Schilder an Straßen oder das Logo auf der Halle
  • Auto-Beklebung
  • Kleidung

Es ist aufwendiger, einen neuen Kunden zu gewinnen, als einen bestehenden zu behalten

Gerade in unserer schnelllebigen Zeit haben viele Menschen keine Bindung mehr und sehen ihre Werkstatt als austauschbaren Dienstleister. Umso ratsamer ist es, sich von der breiten Masse abzuheben. Es ist einfach angenehmer, mit zufriedenen, langjährigen Kunden zusammenzuarbeiten, als sich ständig um wechselnde, unzufriedene Kunden zu kümmern, die nach der nächsten Werkstatt suchen, die die Bremsen 50 Cent günstiger tauscht. Die Arbeit als Mechaniker ist stressig genug – eine angenehme Zusammenarbeit mit dem Kunden schont da zusätzlich die Nerven.

Typische Gründe, warum Kunden die Werkstatt wechseln:

  • Preis
  • Schlechte Beratung
  • Schlechte Lage bzw. Erreichbarkeit
  • Unfreundliches Personal
  • Schlechte Arbeit

5 einfache Tipps für bessere Kundenbindung

  1. Freundlichkeit

    Niemand will unfreundlich behandelt werden. Auch wenn Arbeit und Preis stimmen, kommen Kunden nicht zurück, wenn der Umgang nicht passt. Gerade an stressigen Tagen lohnt sich die Erinnerung: Freundlichkeit ist das einfachste, billigste und beste Werkzeug, damit Kunden gerne wiederkommen.

  2. Den Kunden informieren

    Kläre beim Abgeben des Fahrzeugs möglichst: Was wird gemacht, warum ist das notwendig, was wird es ungefähr kosten, wie lange dauert es, braucht der Kunde einen Leihwagen? So kann sich der Kunde vorbereiten, fühlt sich fair behandelt und baut Vertrauen auf – und die Rechnung wird seltener zum Schock. Informiere auch aktiv, wenn sich etwas ändert, und halte vereinbarte Rückrufe verlässlich ein.

  3. Nach der Meinung fragen

    Bevor du das Fahrzeug übergibst, frag kurz nach der Meinung des Kunden. Du erfährst, was du besser machen kannst, der Kunde fühlt sich ernst genommen, Lob motiviert – und dem Kunden selbst wird durch das Aussprechen erst richtig bewusst, wie zufrieden er eigentlich ist.

  4. Aufrichtig bedanken

    Ein aufgedrucktes „Wir danken für Ihren Auftrag!“ wird meist überlesen. Nimm dir vor der Verabschiedung 10 Sekunden Zeit und bedank dich aufrichtig dafür, dass der Kunde zu dir gekommen ist – das ist nicht selbstverständlich, und der Kunde geht mit einem guten Gefühl nach Hause.

  5. Persönliche Note

    Reifen, Service oder §57a-Überprüfung: Erinnere Kunden freundlich an fällige Termine – per SMS, E-Mail, Post oder Anruf, Hauptsache es passiert. So wirst du nicht nur als Helfer wahrgenommen, sondern auch als erste Anlaufstelle, an die sich der Kunde erinnert.