Cloud-Software für deine Werkstatt?
Was ist die Cloud?
Von früher kennt man Software eher so, dass sie auf dem Computer installiert ist und Daten auf der Festplatte gespeichert sind. Willst du von mehreren Geräten darauf zugreifen, kommen Netzwerktechnik oder ein eigener Server ins Spiel – die man teuer kaufen, einrichten und regelmäßig warten, updaten und sichern muss. Kennst du dich selbst gut genug damit aus, kannst du das vielleicht selbst erledigen. Sonst brauchst du immer wieder externe Dienstleister in der Werkstatt.
Der Cloud-Ansatz bedeutet: Software und Daten laufen auf einem Server im Internet, und du meldest dich von der Werkstatt aus einfach im Programm an. Die Software muss nicht auf deinem Computer installiert werden.
Das klingt zunächst vielleicht seltsam – warum sollte man Daten und Software aus der Hand geben? Im Prinzip ist es wie mit einem Auto: Man kann es selbst reparieren oder in die Werkstatt fahren. Die meisten Menschen sind keine Mechaniker und vertrauen lieber der Werkstatt. Warum also nicht auch die Software jemandem überlassen, der sich damit auskennt?
Lohnt sich die Cloud-Software finanziell?
Der Kostenvergleich ist nicht ganz einfach. Software, die du selbst installierst, kaufst du meist zum Einmalpreis. Dazu kommen oft Wartungsverträge für Support und kleinere Updates – größere Updates sind meistens extra zu bezahlen. Wann so ein großes Update nötig wird, ist schwer abzuschätzen: mal sind es gesetzliche Änderungen, mal Sicherheitslücken. Dazu kommt ein höherer Bedarf an Geräten und IT-Dienstleistungen, weil Computer und eventuell Server gekauft und eingerichtet werden müssen. Unterm Strich ist die Kostenrechnung für „gekaufte“ Software also ziemlich schwierig – der Softwarepreis selbst ist oft nur ein kleiner Teil der Gesamtkosten.
Ist die Cloud sicher?
Sicherheit ist ein großes Thema – zwei Punkte lohnen sich besonders genau anzusehen.
Back-Ups
Regelmäßige Backups auf ein zusätzliches System sind wichtig, damit bei einem Problem mit deinem Computer nicht alle Daten verloren gehen. Aber wie oft machst du das wirklich – jeden Tag eine externe Festplatte anschließen, oder doch nur einmal die Woche? Irgendwann vergisst man es auch mal. Bei Cloud-Software werden Backups meist stündlich oder zumindest täglich gemacht, nur für den Fall, dass der Server ein Problem hat. Dein eigener Computer spielt dabei keine Rolle: Geht er kaputt, nimmst du einfach einen anderen, und alle Daten sind sofort wieder da – kein Sichern, kein Wiederherstellen nötig.
Datenschutz
Du musst außerdem sicherstellen, dass niemand Fremdes Zugriff auf deine Daten bekommt. Kümmerst du dich selbst um Software und Daten, heißt das: Niemand darf an deinen Computer, er darf sich keinen Virus einfangen, dein Backup muss gut verschlossen sein und so weiter. Bei Cloud-Software übernimmt das größtenteils der Anbieter. Alle Daten liegen auf dem Server – ein Virus auf deinem eigenen Computer spielt in der Regel keine Rolle. Die Server stehen in einem gesicherten Rechenzentrum, in das man nicht so leicht reinkommt, und kritische Daten werden dort verschlüsselt gespeichert. Sollte es jemand trotzdem schaffen, Daten zu stehlen, sind sie in der Regel unbrauchbar.
Ist die Cloud-Softwarelösung das Richtige für meine Werkstatt?
Am Ende bist du Unternehmer und musst das selbst abschätzen. Bist du dir noch unsicher, kannst du die meisten Cloud-Lösungen einfach ausprobieren – so wie unser Rechnungsprogramm, das du kostenlos und ohne Risiko testen kannst, um zu sehen, ob es in deine Werkstatt passt.
Was für die Cloud spricht
- Keine Installation nötig
- Keine Wartung nötig
- Auf fast allen Geräten nutzbar
- Von überall aus nutzbar
- Mehrere Benutzer können problemlos zugreifen
- Datensicherungen werden automatisch gemacht
- Datensicherheit wird von Experten übernommen
- Bei allen Fragen gibt es einen Ansprechpartner
- Die Kosten für deine IT sinken
Was gegen die Cloud spricht
Eine schlechte Internetverbindung – ohne stabiles Internet kommst du an deine Software nicht heran.